Unteroffiziere am Heldenplatz
„Wir kümmern uns um Alles -“ so beschreibt Johannes Christian die Aufgabe der Leitzentrale der Leistungs- und Informationsschau „-vom Pferdemist bis zur Koordination mit der OSZE und ihrem Parkplatz vor der Hofburg den wir als Hubschrauberlandeplatz brauchen“.
Seit über einem halben Jahr bereitet das Organisationsteam vom Militärkommando Wien die Informations- und Leistungsschau des Bundesheeres am 26. Oktober vor.
Vorbereitungen seit Frühjahr
Bereits im Frühjahr laufen die Vorbereitungen an. Gemeinsam mit dem Streitkräfteführungskommando werden die Themen für die Leistungsschau festgelegt und die Truppensteller. In weiterer Folge sind unzählige Arbeitsschritte notwendig, damit die 800.000 Besucher einen informativen, spannenden und vor allem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung erleben.
Die Plätze für die militärischen Verbände und sonstige Aussteller am Heldenplatz müssen geplant und koordiniert werden, Branding und Werbung sind festzulegen, die Zulieferfirmen sind zu planen und noch vieles mehr. Es ist fast eine kleine Stadt mit einer gesamten Infrastruktur die errichtet wird. „Wir arbeiten auch eng mit den zuständigen Behörden wie dem Magistrat der Stadt Wien und der Polizei zusammen, zu denen wir einen sehr guten und hilfreichen Kontakt haben“ erklärt Vizeleutnant Peter Fleischhacker.
Milizunteroffizier als „Baumeister“ der Leistungsschau
Seit acht Jahren arbeitet Milizunteroffizier Vizeleutnant Phillip Lütgendorf am Heldenplatz mit. Als Platzkommandant ist er für den Auf- und Abbau der Ausstellungsstände und Zelte verantwortlich. „Man kann sagen ich bin der Baumeister und Bauaufsicht bei der Leistungsschau“ scherzt Lütgendorf. Mit 30 Grundwehrdienern und vier Unteroffizieren der Stabskompanie des Militärkommandos Wien, des Baupionierzuges und zivilen Firmen werden 35 Zelte errichtet. Bei 3.200 Quadratmeter Zeltfläche und der Landung von Hubschraubern kurz vor der Veranstaltung steckt eine genaue Logistik dahinter damit rechtzeitig alle Zelte am richtigen Platz stehen.
Bis zu 18 Stunden Tage in der heißen Phase
„16 bis 18 Stunden sind wir in den zwei Wochen vor dem 26. Oktober jeden Tag im Dienst“ erzählt Johannes Christian, der Milizunteroffizier arbeitet als Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Militärkommando Wien.
„Wir sind hier zentraler Ansprechpartner, vom Koch über Polizei bis zum Caterer, alle kommen zu uns“ so Christian. „Alleine kannst du solche Aufgaben nicht bewältigen, wir sind alle Teamplayer und das ist unsere Stärke“ sind sich Fleischhacker, Lütgendorf und Christian einig.












